Projektwoche zum 13. Februar 1945 am Gymnasium Bühlau

Sieben Tage waren wir mit 19 Jugendlichen der neunten Klasse des Gymnasiums Dresden-Bühlau unterwegs, um uns mit dem Thema „13. Februar 1945“ zu beschäftigen. Wir hatten im Vorfeld ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet. Das beinhaltete verschiedene außerschulische Lernorte und eine Differenzierung des Themas in drei Unterthemen: Dresden im Nationalsozialismus, die Bombardierung und Gedenken.

Einstieg mit Zeitstahl, Videoclip und Actionbound

Die Jugendlichen waren sehr interessiert und motiviert, sich mit dem Thema näher zu befassen. Als Einstieg haben wir das Ereignis der Bombardierung auf einem Zeitstrahl eingeordnet und einen Film über den Alltag im Zweiten Weltkrieg geschaut. Außerdem haben wir uns mit der App Actionbound näher beschäftigt. Darin sollten schlussendlich die Ergebnisse der Projektwoche in Form von drei Stadttouren zu den drei Unterthemen münden.

Stadttour und Gedenkstättenbesuch

Am zweiten Tag waren wir im Stadtteil Plauen unterwegs. Dort sind wir gemeinsam die von uns erstellte Tour zum Nationalsozialismus abgelaufen. Die Tour endete an der Gedenkstätte Münchner Platz, wo wir im Anschluss eine kurze Führung bekamen und die Ausstellung besuchten.

Ausstellungsbesuche, Fototour und Recherche

Der dritte und vierte Tag war dem Museumsbesuch gewidmet. Am Montag waren wir im Militärhistorischen Museum. Jens Wehner und Marcus Weber (unser Vereinsvorsitzende) gaben uns Inputs und leiteten uns durch die Ausstellung. Am Dienstag waren wir in Stadtmuseum und erhielten eine Führung durch die Ausstellung „Dresden im Nationalsozialismus“.

       

Am fünften Tag waren wir in drei Teams im Dresdner Stadtzentrum unterwegs und haben die Orte für unsere Actionbound-Touren aufgesucht. Das Wetter war passend und die Jugendlichen lauffreudig. Zum Schluss haben wir uns alle im Foyer der Zentralbibliothek getroffen. Dort haben wir die gesammelten Daten sortiert und Aufgaben für den nächsten Tag verteilt.

Wir erstellen unsere eigene Multimediatour

Am vorletzten Tag waren wir im Computerkabinett der Schule und alle haben fleißig an ihren Touren gebastelt. Das war zwar ziemlich hektisch und unruhig, aber die Ergebnisse konnten sich sehen lassen! Am Freitag stellten alle drei Teams ihre Actionbound-Touren vor und erhielten dafür Applaus von ihren Mitschüler*innen.

Auch wir als Betreuer*innen waren begeistert davon, was die Jugendlichen in der Projektwoche geschafft haben, wie sie sich eingebracht haben und wie stolz sie am Ende auf ihre Ergebnisse waren. Vom Lehrer wurden die Ergebnisse am Ende auch mit den Noten 1-2 belohnt.