Diverse Memories – Shared Future Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Frankreich – Ukraine

Diverse Memories – Shared Future Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Frankreich – Ukraine

Diverse Memories – Shared Future
Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Frankreich – Ukraine

**english version below**

Du bist zwischen 16 und 22 Jahre alt und kommst aus Deutschland, Frankreich oder der Ukraine?
Du willst dich mit anderen jungen Menschen darüber austauschen, wie unterschiedliche Länder an Geschichte erinnern – und welche Bedeutung das für unsere gemeinsame Zukunft hat?

Dann werde Teil einer internationalen Gruppe von 24 jungen Menschen und nimm an drei Jugendbegegnungen in Europa teil.

Worum geht es?

In dem Projekt „Diverse Memories – Shared Future“ setzen wir uns mit Erinnerungskultur auseinander:

  • Wie wird Geschichte in verschiedenen Ländern erzählt?
  • Welche Ereignisse stehen im Mittelpunkt – und warum?
  • Wie prägt Erinnerung unsere Gegenwart und unser Zusammenleben in Europa?
  • Welche Perspektiven bringst du selbst ein?

Gemeinsam diskutieren wir, besuchen historische Orte, arbeiten kreativ und entwickeln eigene Ideen für eine vielfältige europäische Erinnerungskultur.

Austauschtermine 2026

  • Stuttgart: 6.–12. April 2026
  • Straßburg: 13.–19. Juli 2026
  • Dresden: 21.–27. Oktober 2026

Die Teilnahme umfasst alle drei Begegnungen.

Teilnahmebeitrag

Der Teilnahmebeitrag beträgt 90 € (30 € pro Begegnung).
Darin enthalten sind Reise-, Unterkunfts-, Verpflegungs- und Versicherungskosten.
Falls nötig, kann der Beitrag ganz oder teilweise übernommen werden.

Interesse?

Dann melde dich per E-Mail unter:
mail@pjr-dresden.de

Wir freuen uns auf motivierte junge Menschen, die Lust haben, sich einzubringen, Perspektiven zu teilen und Europa aktiv mitzugestalten.

**english version**

Are you between 16 and 22 years old and from Germany, France, or Ukraine?
Would you like to explore how different countries remember history – and what this means for our shared future?

Join a group of 24 young people from across Europe and take part in three international youth exchanges in 2026.

What is the project about?

“Diverse Memories – Shared Future” focuses on remembrance culture and collective memory. Together, we will explore questions such as:

  • How is history remembered and taught in different countries?
  • Which events are highlighted – and why?
  • How does remembrance shape our societies today?
  • What perspectives and experiences do you bring?

Through discussions, creative workshops, visits to historical sites, and intercultural exchange, we will reflect on diverse memories and develop ideas for a shared European future.

Exchange Dates 2026

  • Stuttgart: 6–12 April 2026
  • Strasbourg: 13–19 July 2026
  • Dresden: 21–27 October 2026

Participation includes all three exchanges.

Participation Fee

The participation fee is 90 € (30 € per exchange).
This covers travel, accommodation, meals, and insurance.
If needed, the fee can be partially or fully waived.

Interested?

Send an email to:
mail@pjr-dresden.de 

We are looking forward to motivated young people who want to share their perspectives, learn from others, and actively shape a common European future.

Deutsch-Russische-Ukrainische Begegnung „Wir müssen reden“

Deutsch-Russische-Ukrainische Begegnung „Wir müssen reden“

„Wir müssen reden!“ mit diesen Worten begann wohl schon das Ende so mancher Beziehung. Trotzdem steckt darin auch die Hoffnung, durch Reden noch etwas zu ändern, die andere Perspektive, wenn nicht zu übernehmen, dann zumindest nachvollziehen zu können. Aber wie kann dieses Reden aussehen, wenn äußere Umstände den persönlichen Dialog nahezu unmöglich machen?
Wir möchten ein Experiment wagen und junge Erwachsene aus der Ukraine, Deutschland und der Russischen Föderation dazu einladen sich auszutauschen. Wir schaffen einen sicheren Raum, in dem Fragen beantwortet, Ängste benannt und Visionen konkretisiert werden können. Wie erleben wir die aktuelle Situation? Wie können wir unsere Beziehungen erhalten, wie einander unterstützen?
Zehn Tage verbringen wir gemeinsam im „Gesprächslabor“ – wir lernen Dialogformate kennen, tauschen uns aus und verbringen Zeit miteinander. Unsere Gedanken, Erkenntnisse und Erlebnisse werden wir genau dokumentieren. Die Versuchsergebnisse sind ungewiss, aber wir haben die Aufgabe, einen Weg zu finden, denn wir wollen reden.
Unsere Unterkunft wird die ersten sieben Tage in einem Selbstverpfleger-Haus in Burglesau bei Bamberg sein. Dannach reisen wir gemeinsam nach Leipzig, wo die Unterbringung in Gastfamilien erfolgt. Es sind Ausflüge nach Nürnberg, Bamberg und Weimar sowie eine Wanderung und eine Stadtführung in Leipzig geplant. An- und Abreise nach Bamberg bzw. ab Leipzig erfolgen selbstorganisiert. Die Fahrtkosten werden bis zu einem Maximalbetrag erstattet.

Teilnahmevoraussetzungen
:
– du bist zwischen 18 und 30 Jahren alt
– du hast deinen permanenten Wohnsitz in Deutschland
– du bringst genügend Energie für zehn Tage voller neuer Erfahrungen, Informationen, Diskussionen und körperlichen Aktivitäten (wandern, Exkursionen) mit
– du kommst mit einfachen Bedingungen in unserer Selbstversorger-Unterkunft klar (wir haben ehrenamtliche Köche dabei!)
– du sprichst genügend Englisch, um dich zu verständigen. Keine Sorge – im Notfall helfen wir!
– du hast Interesse daran, über den Krieg in der Ukraine und andere „kontroverse Themen“ zu sprechen
– du bringst Empathie und Interesse für unterschiedliche Positionen mit
– du hast Lust auf 10 Tage in einer internationalen Gruppe

Kosten:
– Teilnahmebeitrag: 70€
– Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Anreise werden erstattet! Informationen dazu bekommst du beim Vorbereitungstreffen. Bitte buche noch keine Anreise.

Kontakt
:
Bei Fragen kannst du dich an Elena Rother wenden: elena-rother@wost.online

Anmeldung
Wenn du an der Jugendbegegnung teilnehmen möchtest, melde dich bitte über dieses Formular an.

Anmeldeschluss: 15.09.2022

Informationen über unsere Partnerorganisationen:
Politischer Jugendring Dresden https://pjr-dresden.de/?lang=en

Aus Sicherheitsgründen können wir angesichts der aktuellen Situation den Namen der russischen Partnerorganisation nicht bekanntgeben.

Das Projekt wird gefördert von Erasmus+ Jugend in Aktion.
BETREUER*IN GESUCHT

BETREUER*IN GESUCHT

WIR SUCHEN eine/n ehrenamtliche/n Bertreuer/in für unsere Deutsch–Französisch–Ukrainische Jugendbegegnung zum Thema Erinnerungspolitik 2026 💭🌍

Das Projekt ist eine Kooperation des PJR Dresden und des Stadtjugendrings Stuttgart.
Im Mittelpunkt stehen die Fragen:
👉 Wie erinnern wir in Europa an Krieg, Diktatur und demokratische Neuanfänge?
👉 Wie können junge Menschen heute Erinnerungskultur mitgestalten?

📅 Voraussichtliche Termine:
📍 06.–12. April 2026, Stuttgart
📍 13.–19. Juli 2026, Straßburg (Frankreich)
📍 19.-25.10.2026, Dresden

✨ Deine Aufgaben:
• Begleitung & Unterstützung der deutschen Jugendgruppe (16–20 Jahre)
• Mithilfe bei Programmgestaltung & methodischer Umsetzung
• Organisation & Kommunikation mit Partnern aus Stuttgart, Frankreich & der Ukraine
• Unterstützung bei Freizeit, Gruppenprozessen & ggf. Übersetzung

💡 Wir wünschen uns:
• Interesse an politischer Bildung, Geschichte oder interkultureller Arbeit
• Freude an der Arbeit mit Jugendlichen
• Teamgeist, Geduld & Verantwortungsbewusstsein
• Englischkenntnisse (Französisch oder Ukrainisch sind selbstverständlich ein Plus)

🎁 Wir bieten:
• Einblick in internationale Jugendarbeit & Erasmus+
• freie Unterkunft, Verpflegung & Fahrtkostenübernahme
• Teilnahme an Vorbereitungstreffen
• ein Offizielles Zertifikat (Youthpass) über dein Engagement
• eine Aufwandsentschädigung von 150 € / Begegnungstag

📩 Interesse?
Dann melde dich beim Politischen Jugendring Dresden e. V.
✉️ mail@pjr-dresden.de
📞 0351 4706476

Videos aus unserer Jugendbegegnung „Generation Europe“

Videos aus unserer Jugendbegegnung „Generation Europe“

Hier wollen wir euch einige Videos zeigen, die in unserer trinationalen Jugendbegegnung „Generation Europe“ entstanden sind. Die Jugendbegegnung hatte zwei Teile, sie fand vom 18.8.25 – 25.8.25 in Dresden und vom 15.9.25 – 22.9.25 in Podgorica statt. Neben unserer Gruppe war das Youth Development Center aus der Ukraine und die Local Democracy Agency aus Montenegro beteiligt.

Hier und hier sind kurze TV-Beiträge zu sehen, die über die Jugendbegegnung gemacht wurden. Aktiviert die englischen Untertitel!

Für Instagram entstand ein Reel in Dresden und einer in Podgorica. Zudem wurden einige Teilnehmer*innen in Podgorica ins montenegrinische Fernsehen eingeladen. Hier könnt ihr das Video mit Untertiteln sehen.

Gefördert wurde das Projekt von der Europäischen Union und dem Freistaat Sachsen.

 

 

 

Generation Europa: Eine Reise über Grenzen und Perspektiven

Generation Europa: Eine Reise über Grenzen und Perspektiven

In diesem Sommer trafen sich junge Menschen aus Sachsen/Deutschland, der Ukraine und Montenegro zum Erasmus+-Jugendaustausch „Generation Europa“. Das zweiteilige Projekt führte nach Dresden und Podgorica. Was als Begegnung von Fremden begann, entwickelte sich rasch zu einer unvergesslichen Reise voller gemeinsamer Erfahrungen, neuer Freundschaften und der Frage, was es heute bedeutet, jung in Europa zu sein.

Teil I – Vernetzung in Dresden

Der Austausch startete in Dresden, einer Stadt, in der Geschichte auf Gegenwart und Transformation trifft. Zwischen rekonstruierten Barockbauten und modernen Kreativräumen beschäftigte sich die Gruppe mit Themen wie Youthpass, Menschenrechte, lokales Engagement sowie europäische Identität und Kultur. In Workshops ging es um demokratische Teilhabe, Jugendaktivismus, den Schutz der Menschenrechte und die Rolle von lokalem Engagement für die Zukunft Europas.

Lokale NGOs und Jugendzentren stellten ihre Arbeit zu Integration, Nachhaltigkeit und politischer Bildung vor – insbesondere im Hinblick auf junge Menschen. Diese Begegnungen machten deutlich: „Europäisch sein“ bedeutet nicht nur Grenzen oder Institutionen, sondern vor allem Solidarität, Empathie und gemeinsame Verantwortung. Abends prägten interkulturelle Aktivitäten, Musik und lebendige Diskussionen das Miteinander.

Teil II – Wiederannäherung in Podgorica

Wenige Wochen später ging es in Podgorica, der pulsierenden Hauptstadt Montenegros, weiter. Dort verlagerte sich der Fokus vom Lernen hin zu Engagement und Reflexion. Aufbauend auf den Diskussionen in Dresden setzten wir uns mit Gemeinschaftsinitiativen auseinander, die lokale Herausforderungen adressieren – von Nachhaltigkeitsaktionen bis hin zu Workshops zu Jugendaktivismus und Inklusion.

Podgoricas Wärme – sowohl klimatisch als auch in der Gastfreundschaft – verlieh diesem Teil eine persönliche Note. Wir erkundeten, wie sich europäische Zusammenarbeit aus Sicht des Westbalkans anfühlt, wo die Werte und Ziele der EU täglich diskutiert werden, während Montenegro den EU-Beitritt anstrebt. Dies verdeutlichte: Die EU ist ein fortlaufendes Projekt, das jede Stimme und jede Region braucht.

 

Lehren jenseits der Grenzen

„Generation Europe“ war mehr als ein Projekt – es war eine lebendige Erfahrung und ein gemeinsames Nachdenken über unsere Identität als Europäer:innen und über das, was uns verbindet. Wir erkannten, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist und Inklusion ständige Arbeit erfordert – und dass die Stimme der jungen Generation entscheidend ist.

Die Freundschaften, die in Dresden und Podgorica entstanden, zeigten: Europas Vielfalt ist keine Hürde, sondern eine Stärke. Wir kehrten mit neuen Ideen, engen Freundschaften und dem gemeinsamen Glauben zurück, dass die Zukunft Europas in unseren Händen liegt.

Vorwärts – als europäische Jugend

Mit der Rückkehr nach Hause bleibt das Gefühl von Kontinuität: ein Netzwerk junger Menschen, das Veränderung über Grenzen hinweg vorantreibt. „Generation Europe“ hat uns daran erinnert, dass Partizipation mit Dialog beginnt – und Dialog mit Verständnis.

In beiden Städten haben wir nicht nur über Europa gesprochen – wir haben es gelebt.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Politischen Jugendring Dresden e.V., dem Youth Development Center Ukraine und der Local Democracy Agency Montenegro und wurde von der Europäischen Union und dem Freistaat Sachsen gefördert.