von admin | 27.03.2019 | Blog
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Nachdem unser „Democracy-Slam“ Workshop Anfang des Monats sehr erfolgreich verlief, hatte eine Teilnehmerin nun vergangenes Wochenende die Chance, auf der Leipziger Buchmesse aufzutreten. Hier trug sie im Rahmen des von der Bundeszentrale für politische Bildung initiierten Democracy-Slams ihren Text mit dem Kernmotiv „Solidarität“ vor. In ihrem sehr gelungenen Text thematisierte sie spielerisch Fragen wie Geschlechterrollen und Solidarität anhand von Pinguinmännchen, die, während die Weibchen nach Nahrung suchen, dafür zuständig sind, die Eier auszubrüten. Dabei wärmen sie sich gegenseitig, indem sie dicht zusammenstehen und abwechselnd im Inneren der Gruppe Wärme tanken können.
Die vorgetragenen Texte zeigten den Blick der Slammer*innen auf die Gesellschaft und handelten von Fremdenfeindlichkeit, Gerechtigkeit, Ausgrenzung und Diversität, aber auch von ganz privaten Themen, wie familiären Problemen.
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Zudem gab der Auftritt uns die Gelegenheit, einmal über die Leipziger Buchmesse zu schlendern und die Vielzahl an Verlagsständen und Büchern zu durchstöbern. Das diesjährige Gastland war Tschechien, für dessen Auftritt sich vor allem das tschechische Kulturministerium sowie die Mährische Landesbibliothek Brünn verantwortlich zeichneten. Es waren viele tschechische Autor*innen anwesend, die ihre Werke vorstellten. Ziel war es, die Kulturbeziehungen der beiden Länder zu stärken.
Neben dem Fachprogramm für den Buchhandel und die verschiedenen Verlage gab es viele verschiedene Lesungen, in denen die Leser*innen den Autor*innen direkt begegnen konnten, um so noch mehr über die Hintergründe ihrer Lieblingsbücher zu erfahren.
Alles in Allem war es ein sehr schöner und spannender Tag auf der Leipziger Buchmesse und vielleicht gibt es diese Gelegenheit nächstes Jahr wieder.
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von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 14.09.2018 | Blog
Ende August fand der zweite Teil unserer Jugendbegegnung Time to act! in Leipzig statt. Die Teilnehmenden an der Begegnung, die aus Ukraine (Deutsche Jugend in der Ukraine) und Deutschland kam, haben zahlreiche Eindrücke von ihrer Erfahrung, die im blog zu lesen sind. Wir teilen jetzt Fragmente von den Beiträgen und wir laden unsere Leser/innen ein, den Blog zu besuchen und einen Blick hinter die Kulissen unserer Begegnung zu werfen.

„Am Donnerstag, dem ersten Tag des zweiten Teils unserer Jugendbegegnung, bot sich für alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich in geselliger Runde wiederzutreffen. Bereits am Nachmittag erkundeten einige Jugendliche gemeinsam die Leipziger Innenstadt. Am Abend kehrten wir im Hostel ein, tauschten uns über den zurückliegenden Sommer aus und sprachen gemeinsam über unsere Erwartungen für die bevorstehende Projektwoche. Wir saßen gemütlich zusammen und ließen die Erinnerungen an den Besuch in Lviv Revue passieren. :)“

„Nach dem Ende des Wettkampfes, der von dem Wikingerteam entschieden wurde, trödelten alle noch ein bisschen über den Kanupark und trafen sich um 15.45 Uhr zur Zwischenevaluation. Собравшись вместе, мы подитожили первую часть проекта, каждый имел возможность высказать свое мнение по поводу организации и проведения проекта. Nach den ganzen positiven Meinungen der Teilnehmer flogen wir förmlich zurück ins Leipziger Stadtzentrum um die Fahrräder zurückzugeben. День выдался очень насыщеным, все участники устали, но остались довольны большим количеством новых знаний, крутых эмоций и приятных впечатлений. Die ukrainischen und deutschen Teilnehmer hatten einen sehr schönen und heiteren Tag, der die Gruppe noch einmal näher zusammengebracht hat und uns allen sehr große Freude bereiten konnte“

„Trotz hohem Arbeitspensums in unseren Arbeitsgruppen, welche noch am gleichen Tag zu präsentierende Projekte hervorbringen sollten, war unser aller Beitrag zu verschiedenen Themen, welche auch über das nun sich am Ende befindende Projekt weiterlaufen soll, von vollem Erfolg gekrönt. Die Arbeit an unseren Projekten nahm den größten Teil der Arbeit ein und beschäftigte uns den gesamten Nachmittag über. Nach langer und intensiver Arbeit an den Projektgruppen präsentierten wir uns gegenseitig unsere Ergebnisse“
„Am Donnerstag, dem ersten Tag des zweiten Teils unserer Jugendbegegnung, bot sich für alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich in geselliger Runde wieder zu treffen. Bereits am Nachmittag erkundeten einige Jugendliche gemeinsam die Leipziger Innenstadt. Am Abend kehrten wir im Hostel ein, tauschten uns über den zurückliegenden Sommer aus und sprachen gemeinsam über unsere Erwartungen für die bevorstehende Projektwoche. Wir saßen gemütlich zusammen und ließen die Erinnerungen an den Besuch in Lviv Revue passieren. :)“

„Der Workshop war in vier Stationen gegliedert und wir wurden ebenfalls in vier gemischte Gruppen aufgeteilt. In der ersten Station haben wir die Grundrechte genannt die uns am wichtigsten sind, wie erwartet wurden die im Grundgesetz verankerten Menschenrechte die für jeden gelten sollten genannt. Außerdem befassten wir uns mit den Bürgerrechten, wie z.B. den Wahlrechten und den Recht auf Wiederstand, welche uns verdeutlicht haben, dass unsere Rechte Teil unserer persönlichen Freiheiten sind und die Basis unseres demokratischen Verständnisses bilden“

„Nach dem heutigen Tag haben wir viele Anregungen zum Nachdenken erhalten. Besonders nach der Vorstellung der Praxisprojekte, haben wir einige gute Ideen bekommen, welche wir vielleicht in unseren eigenen Städten und unseren Heimatländern verwirklichen könnten. Die verschiedenen Projekte erinnerten uns daran, dass es sehr wichtig ist Bürgerschaftliches Engagement zu zeigen und man so gute und wichtige Entwicklungen für die Gemeinschaft und sein Umfeld unterstützen kann. Мы были рады описать этот день вместе с Олей, Валентиной и Тамарой“.
Das Projekt wurde gefördert aus Mitteln der Landesdirektion des Freistaats Sachsen (Programm: Interregionale Zusammenarbeit) sowie des Auswärtigen Amtes (Programm: Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland).
Der Europäische Freiwilligendienst wird durch Mittel von Erasmus+ finanziert.
von admin | 05.03.2015 | Blog
Ein Stereotyp von China ist seine Ablehnung
westlicher Werte. Beispielsweise habe es eine eigene Form der Demokratie, die
jedoch im Westen als Diktatur betrachtet
wird. Die chinesische Führung argumentiert,
dass China seine eigene Politik mit eigenen Normen haben müsse. Ein Blick in
die Geschichte zeigt allerdings, dass Demokratie und China nicht vereinbar zu
sein scheinen. Unter Sun Yatsen begannen zu Beginn des 20. Jahrhundert die
ersten Revolutionen für die chinesische Demokratie. Die von ihm gegründete
Republik China besteht auf Taiwan fort und hat sich in eine demokratische,
offene Gesellschaft weiterentwickelt.
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| Diskussion mit den drei taiwanischen Vertretern |
So habe ich am 26.02.2015 an einem Vortrag über das Thema „ Chinesische
Demokratie“ teilgenommen. Das Seminar wurde von den JUSOS Leipzig angeboten,
dem der SPD nahestehenden Jugendverband. Eingeladen warenDr.
Klement Gu, stellvertretender Repräsentant
Taiwans, und Julie Chu, 1. Sekretärin der Taiwan Vertretung. Sie haben uns die
taiwanische Demokratie näher vorgestellt und sind auf die zwei wichtigsten
Herausforderungen der taiwanischen Außenpolitik eingegangen. Diese bestehen
in den Beziehungen zu Festland-China und der Einbindung Taiwans ins
internationale System.
Dr. Klement hat die Beziehungen zwischen
Taiwan und Deutschland erklärt. Diese sind weniger diplomatischer denn wirtschaftlicher
Natur, denn Taiwan ist ja kein international anerkannter Staat. Die deutschen Interessen werden durch
das Deutsche Institut Taipeh wahrgenommen, nicht durch eine offizielle
Botschaft. Es sind vor allem wirtschaftliche
Beziehungen. Taiwan gehört zu den vier Tigerstaaten Asiens und besitzt beispielsweise
große Hardwarefirmen mit bis zu einer Million Angestellter. Taiwan ist
nach Hongkong Deutschlands fünftwichtigster Handelspartner in Asien (weltweit
außerhalb der EU Nr. 30), umgekehrt ist Deutschland für Taiwan der bedeutendste
Handelspartner in der EU. In fast allen Branchen sind deutsche Unternehmen in
Taiwan oft schon seit vielen Jahren aktiv und nicht selten haben diese
Geschäftsbeziehungen direkten Bezug zu China, wo Taiwan einer der wichtigsten
Auslandsinvestoren ist. Taiwan interessiert sich für Deutschlands
energiepolitische Entwicklungen und die damit einhergehende Entwicklung grüner
Technologien. Taiwan exportiert also in diesem Sinne
Computer und viele andere elektronische Produkte. Dafür bekommt Taiwan aber
auch Software und andere Produkte aus dem Westen, die es sonst auf seinem
Binnenmarkt nicht gäbe.
Uns wurde auch erzählt, dass die taiwanische
Bevölkerung statisch getrachtet relativ alt ist. Deswegen intensivieren sich im
Wissenschaftsbereich die deutsch-taiwanischen Kontakte zu Zukunftsthemen wie
Urbanisierung, alternde Gesellschaften, Umwelt und Energie. Taiwan ermöglicht auch Austauschprogramme und Stipendien
für Interessierte aus Deutschland und Taiwan. Das Ziel ist, dass diese jungen
Leute in der Zukunft zusammen arbeiten können.
Bijou