Schneller als gedacht ist es schon wieder soweit: Am 23. Februar 2025 wird gewählt in Deutschland!
Und um euch in Dresden eure Alternativen vorzustellen, wollen wir Video-Interviews mit den Dresdner Direktkandidat*innen machen. Dazu wollen wir auch euch eine Stimme geben: Welche Themen interessieren euch? Was wollt ihr von ihnen wissen?
Schickt uns eure Fragen und wir werden Sie in unsere Interviews einbauen!
Wir hatten vorgestern die aufregende Möglichkeit, als Gäste im Publikum der MDR-Sendung "Fakt ist!" dabei zu sein. Mit sieben Mitgliedern unseres Vereins, haben wir spannende Diskussionen rund um das Thema Linksextremismus und Polizeipräsenz am Beispiel des Falls Lina E. und der Eskalationen in Leipzig miterleben können.
Vor allem Armin Schuster (sächs. Innenminister) und Marco Böhme (Die Linke) sind über ihre gänzlich verschiedenen Wahrnehmungen der Geschehnisse in Leipzig aneinandergeraten. Außerdem eingeladen waren eine Leipziger Journalistin, die ebenfalls vor Ort war, sowie ein Extremismusforscher. Zusätzlich beteiligte sich auch ein Connewitzer (Leipzig) Anwohner und die Bundesvorsitzende der Piratenpartei an der Diskussion.
Es war eine sehr lebendige Debatte. Schaut sie euch gerne in der Mediathek an:
Vielen Dank an das Team von "Fakt ist!" für die Einladung!
So schnell kann es gehen! Die Hälfte meines Freiwilligendienstes ist bereits vorbei und es wird Zeit für ein paar Highlights.
Erst vor kurzem fand unser lange geplanter Filmabend in der Filmgalerie statt. Gezeigt haben wir "La Haine – Der Hass", ein Film über drei Jugendliche, die in einem Problemviertel der Pariser Vorstädte leben. Im Anschluss haben wir mit den Teilnehmerinnen noch ein Gespräch zur Thematik Segregation in der Stadtentwicklung geführt. Dafür waren ein Sozialarbeiter und ein Anwohner aus Dresden Gorbitz eingeladen, die den Abend mit sehr interessanten Einblicken in die Situation vor Ort bereichert haben.
Ebenfalls interessante Einblicke bieten für mich die Dinge, die wir zusammen mit der Universitätsschule machen. Vor ein paar Jahren durfte ich an einem Schülerinnenkongress teilnehmen, wo verschiedene Ideen zur Zukunft der Schule ausgetauscht wurden. Daher finde ich es spannend, einige dieser Ideen in der experimentellen Praxis zu sehen. Sicher wäre es auch interessant, dort mal einen Workshop durchzuführen, denn ich finde es recht aufschlussreich, wie diese bei den verschiedenen Zielgruppen funktionieren. Für mich persönlich sind die Workshops mit anderen Freiwilligendienstleistenden sehr erfreulich, aber die Abwechslung ist letztendlich entscheidend.
Über einen Mangel an Abwechslung kann ich mich freilich nicht beklagen und ich bin zuversichtlich, dass die zweite Hälfte meiner Zeit hier ebenso angenehm wird. Auf ein paar Dinge kann ich mich jetzt schon freuen und dazu zählen auch die Fahrt nach Berlin im Mai mit den FSJ-Plern der anderen Einsatzstellen sowie verschiedenste anstehende Gedenkstättenfahrten.
Seit nunmehr über einem Jahr befindet sich die Ukraine im Krieg. Millionen Ukrainer*innen sind geflüchtet und fanden im Ausland ein neues zu Hause. S. ist mit seiner fünfköpfigen Familie und weiteren Familienmitgliedern aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet. Sie hatten Angst vor dem Krieg und wollten in Deutschland, wie so viele andere, ein neues friedliches Leben beginnen. Wie die Integration gelungen ist, besprechen wir in unserem Interview.
Hattet ihr Angst euer Land zu verlassen und nach Deutschland zu kommen?
Wir hatten keine Angst nach Deutschland zu kommen.
Wie lief die Flucht für euch ab?
Die Flucht war für uns sehr einfach.
Hattet ihr das Leben in Deutschland so erwartet wie es nun ist?
Ich hatte erwartet, dass die Sprache und die Bürokratie einfacher sind. Die Leute sind leider auch oft Ungut.
Du hast zum Glück schnell Arbeit als Malermeister gefunden. War das einfach? Wie hast du die sprachlichen Probleme überwunden?
Es war einfach für mich Arbeit zu finden. Das mit der Sprache ging leicht durch eine App zu überwinden.
Ihr seid eine große Familie mit 3 Kindern. Wie sind die Kinder hier angekommen? Wie seid ihr als Familie hier angekommen, gefällt es euch in Deutschland?
Den Kindern gefällt es sehr gut hier, denn sie haben hier alle Möglichkeiten und Freiheiten.
Wollt ihr nach Ende des Krieges wieder zurück in die Ukraine?
Nein. Es ist besser hier zu leben.
Gibt es etwas was ihr Deutschland unbedingt sagen wollt?
Nein.
Ist die Integration gelungen?
Die Integration ist gut gelungen, aber man bräuchte mehr Hilfe bei der Sprache.
Vincent Drews ist Mitglied im Dresdner Stadtrat. Valentin von der Video-AG der 55. OS in Dresden-Plauen hat mit ihm ein Interview über sein politisches Engagement geführt.