Lesung von Chantal zu Widerstand im NS-Regime am Beispiel von Georg Elser

In einer bedächtigen Lesung führte Chantal durch das Thema Widerstand zur Zeit des Nationalsozialismus und hinterfragte dabei kritisch, ob man selber aus heutiger Sicht den Mut aufbringen würde, sich gegen ein solches Terrorregime zu stellen. Dabei nannte sie Georg Elser als Beispiel für aufrechten Widerstand gegen die Herrschaft Hitlers und stellte dessen Situation dar.

Für ihre Recherche besuchte sie unter anderem das ehemalige KZ Sachsenhausen und versuchte ein Gefühl für die Opfer des NS-Regimes zu bekommen. Sie beschrieb ihre Gefühle und Einsichten mit starken und erdrückenden Worten, die dem Leser und Zuhörer in ihre Lage versetzten.

Im Laufe ihrer Lesung beschrieb sie dann ihr eigenes Umgehen mit Politik und Phänomenen wie Pegida, welche erneut eine Stimmung der Angst und der Ausgrenzung schüren.  Für die Recherche im Rahmen ihres Forschungsinteresses besuchte sie auch einzelne Politiker*innen verschiedener Parteien (Grüne, SPD, AFD) und versuchte den richtigen Umgang mit Demokratie und Kritik zu ergründen. Ihr Text hielt ihre Gedanken und Erkenntnisse vor, während und nach den Gesprächen mit den Politiker*innen fest.

In der Diskussion, die sich an die Lesung anschloss, wurden Meinungen und Ansätze zusammengetragen, wie man selbst sich mehr und besser in Demokratie und Politik einbringen kann und was man alleine gegen Populismus und Rassismus, die wie ein Schatten der heutigen Zeit wirken, tun kann.